Am 5. September 2026 traf Waikato in Hamilton auf Canterbury. Das Spiel endete 14:36 im Rahmen der NPC, Neuseelands nationales Rugby-Union-Turnier. Die Gäste dominierten von der ersten Minute an, im Gegensatz zu dem, was die Formkurve der Gastgeber vermuten ließ.
Waikato kam zuletzt aus einer stabilen Phase. Drei Siege in Folge vor diesem Spiel, zuletzt 38:43 gegen Otago. Canterbury dagegen hatte es mit dem ein oder anderen Rückschlag zu tun. 12:36 gegen Northland, 26:40 gegen Taranaki — die Punkte fielen nicht so, wie sie sollten.
interessant wird es, wenn man beide Reihen nebeneinanderstellt. Der Gast gewann in Blenheim klar, der Gastgeber in Hamilton selbstbewusst. Doch das Spiel war ein anderes. Canterbury nutzte den Raum, Waikato verlor die Übersicht. Das Verhältnis ist zerrüttet, wenn man es so nennen darf.
Wir hatten auf ein Heimglück gesetzt. Fünfzigfünf Prozent für die Gastgeber, die Rechnung ging nicht auf. Nebenbei: Canterbury war auf dem Weg, die Serie der eigenen Niederlagen zu durchbrechen. Und sie brachen sie.
Die Tabelle verändert sich. Waikato bleibt, wo es war, Canterbury rückt vor. Der Sieg ist wichtig, nicht nur für die Punkte, sondern für das Selbstverständnis. haben es selbst in der Hand, sagt man in solchen Momenten. Und in diesem Fall stimmt das.