Am Sonntag traf Basel auf St. Gallen im neunten Spieltag der Superliga. Das Spiel endete 1:3 für die Gäste. Der Sieg war nicht vorhersehbar, wenn man die Tabellenpositionen betrachtet. Wir hatten einen Sieg der Gastgeber prognostiziert, aber der Match hatte andere Pläne.
Aliou Balde eröffnete die Rechnung in der neunten Minute. Er war schnell im Abschluss, und der Ball landete im Netz. Interessant wird es, wenn man den Kontext betrachtet: St. Gallen griff von Beginn an aggressiv an. In der zwanzigsten Minute sah Clément Michelin die erste Gelbe Karte. Er war einen Schritt zu spät im Zweikampf.
Die Halbzeitpause brachte mehrere Veränderungen. Jonas harder wurde in der vierzigsten Minute ausgewechselt, Jozo Stanić kam für ihn. Und dann kam der Elfmeter. Žan Celar verwandelte in der vierzigsten Minute zum 2:0. Die Gastgeber leisteten sich einen groben Fehler in der Abwehr, und der Gegner nutzte ihn sofort.
Christian Witzig steigerte den Vorsprung auf 3:0. Er traf in der sechsten Minute nach der Pause. St. Gallen stellte den Bus nicht, sondern spielte konsequent weiter. Carlo Boukhalfa fügte in der achtzigsten Minute den Endstand hinzu. Die Gastgeber zitterten sich nicht zum Sieg, sie kontrollierten das Spiel.
Die Statistik zeigt ein klares Bild. Basel hielt 68 Prozent Ballbesitz, aber St. Gallen schuf vier große Chancen gegenüber nur einer. Die Quote der Torschüsse war entscheidend: 41 Prozent bei den Gästen gegen 25 Prozent bei den Hosts. Viele Schüsse ohne Tore — das war es, was den Unterschied machte.
Nach dem Spiel steht Basel auf Platz vier mit dreizehn Punkten. St. Gallen bleibt auf Platz acht mit zehn Punkten. Der Sieg beendete eine Negativserie der Gäste, die in den letzten Spielen nur zwei Punkte geholt hatten. Die Gastgeber verloren die Nerven, als es darauf ankam.