In der 22. Runde der Superliga setzte sich Navbahor am 17. September 2026 mit 3:2 gegen Dynamo Samarkand durch. Der Sieg festigte die Position des Gastgebers am oberen Tabellenrand, während der Gegner auf dem 9. Platz verblieb.
Die erste Entscheidung fiel nach sieben Minuten. A. Amonov eröffnete die Rechnung, und interessant wird es, wenn man bedenkt, wie schnell die Partie dann reagierte. Elf Minuten später glich S. Abdurakhmonov aus, zwei Minuten darauf ging J. Jumaboev mit 2:1 in Führung. Nebenbei fiel dort auch die erste Gelbe Karte für ihn selbst.
Der Ausgleich kam überraschend schnell. G. Jgerenaia traf zur 39. Minute, und Abdurakhmonov stellte mit seinem zweiten Treffer in der 41. Minute wieder auf 3:2. Hier sah man, wie der Gastgeber unter Druck geriet, doch die Nerven behielt er.
Wir hatten die Heimsieg-Wette mit 50 Prozent Sicherheit gegeben, und diese Einschätzung bewahrheitete sich. Nicht weil Navbahor dominierte, sondern weil die entscheidenden Momente auf ihrer Seite lagen. Der Platz war schwer, und in solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, aber die Erfahrung machte den Unterschied.
Die Statistik erzählt eine andere Geschichte. Dynamo Samarkand kam auf 83 Angriffe gegen 70, hatte aber nur drei Treffer auf Ziel versus fünf beim Gastgeber. 53 Prozent Ballbesitz reichten nicht, wenn die Chancen nicht verwertet wurden. Und dann fiel auf, dass beide Elf elf Gelbe Karten sammelten – die Kontrolle ging verloren.
Navbahor steht damit auf dem 3. Platz mit 41 Punkten nach 21 Spielen. Dynamo Samarkand bleibt mit 30 Punkten auf Rang 9. Der Abstand von elf Punkten ist spürbar, und die Gastgeber hatten zuletzt mit 4:1 gegen Buchtara deutlich mehr Schwung als der Gegner.