WSG Wattens und Hartberg spielten am Samstag im Tivoli Stadion Tirol in der sechsten Runde der Bundesliga zwei zu zwei. Die Heimelf ging nach vierzehn Minuten durch Oliver Lukic in Führung, Marco Hoffmann glich vor der Pause aus. Lukas Hinterseer brachte Hartberg nach einer Stunde in Front, ehe Murat Satin in der 90. Minute mit einem Strafstoß den Ausgleich erzielte.
Der erste Treffer kam früh und veränderte den Rhythmus. Wattens kontrollierte den Ball, Hartberg wartete. Vierundvierzig Minuten später nutzte die Heimelf eine Ecke: Lukic traf, und nebenbei zeigte sich, dass die Angriffe aus den Seitenräumen kamen. Die Gäste konnten nicht antworten, weil ihre Angriffe auf zweiunddreißig Versuche blieben.
interessant wird es nach der Pause. Sechsundsechzig Minuten: zwei Doppelauswechslungen, ein Versuch, die Dynamik zu ändern. Hinterseer erhöhte siebzigzwei Minuten später, als die Abwehr von Wattens einmal nicht zusammenstand. Dann kam der Strafstoß in der fünften Minute der Nachspielzeit — Satin verwandelte, und die Partie endete unentschieden.
Die Zahlen erzählen eine andere Geschichte. Wattens hielt den Ball bei zweiundsechzig Prozent, schoss dreizehnmal und hatte vierzehn Eckbälle. Hartberg kam auf dreiunddreißig Prozent, schoss fünfmal und hatte fünf Eckbälle. Drei große Torchancen hatte die Heimelf, eine die Gastmannschaft. Viele Schüsse, ein Tor — die Chancen gingen bei den Gästen verloren.
und dann die Tabelle. Wattens steht auf Platz fünf mit acht Punkten nach sechs Spielen, Hartberg auf Platz sechs mit sieben Punkten. Der Unentschieden-Vermerk beendet keine Serie, aber er ändert den Abstand. Die Gäste hätten den Sieg gebraucht, um aufzuschließen.