AEK Athen hat am Montagabend im ersten Spiel der neuen Champions-League-Stage mit 1:0 gegen LASK Linz gewonnen. Das Tor fiel in der 21. Minute durch Răzvan Marin, und das reichte den Griechen auf der OPAP-Arena nach 90 Minuten. Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet: AEK hatte 49 Prozent Ballbesitz, LASK 51, aber die Gastgeber schufen mehr Torchancen.
Marin traf nach einer halben Stunde, als AEK sich langsam ins Spiel fand. Nebenbei fiel, dass Luka Jović in der 40. Minute die gelbe Karte sah und wenig später in der 65. Minute ein Tor nicht gezählt wurde. Der VAR entschied, dass der Treffer ungültig bleiben sollte, obwohl der Ball im Netz lag. Und dann kam die Überraschung: Jović selbst wurde in der 82. Minute ausgewechselt.
AEK-Angreifer Jović warf sich in jeden Ball, aber die Defensive reagierte zu spät. LASK-Linzer Bogarde erhielt bereits in der 42. Minute die gelbe Karte, Andrade folgte in der 80. Minute. Die Gäste versuchten, über die Seiten zu kommen, aber die erfolgreichen Flanken blieben bei null. AEK dagegen kreuzte 19-mal und traf sechs Mal.
Die Statistiken zeigen ein Bild, das nicht immer zum Ergebnis passt. AEK erzielte 1,59 Expected Goals, LASK nur 0,81. Doch die Gäste hatten mehr Ballbesitz und legten 426 Pässe zurück, die Griechen 405. AEK scheiterte an 9 Blockaden, während LASK nur 2 Kugeln abwehrte. Viele Schüsse, wenig Tore.
Beide Teams stehen noch am Anfang. AEK führt die Tabelle an mit null Spielen, null Punkten. LASK liegt auf Platz 15, ebenfalls ohne Bilanz. Was zählt, ist die Form davor: AEK gewann fünfmal in Folge, LASK viermal und verlor einmal. Die Negativserie der Griechen war vorbei, bevor sie überhaupt begann.
In der zweiten Halbzeit kamen alle drei LASK-Wechsel nacheinander: Ljubičić und Jorgensen in der 65., Lang in der 74. Minute. AEK hielt die Kompaktheit, verlor seinen Mann nicht. Die Gastgeber verloren nicht den Kühlen Kopf, obwohl der VAR in der 65. Minute eingriff. Und dann entschied Marin, der in der 21. Minute traf, das Spiel.