Navbahor und Nasaf: ein Tor entscheidet
Im Achtelfinale des Pokals setzte sich Navbahor gegen Nasaf mit 1:0 durch. Das entscheidende Tor fiel in der 90. Minute und 2. Sekunde — gerade noch rechtzeitig für die Gastgeber. Nebenbei war es bereits der dritte Sieg in Folge für Navbahor, nachdem man in den zwei vorangegangenen Begegnungen jeweils 1:0 gegen denselben Gegner gewonnen hatte. Interessant wird es, ob sich diese Konstanz auch in der nächsten Runde fortsetzt.
Die ersten 45 Minuten blieben überschaubar. A. Rakhimzhonov erhielt in der 39. Minute eine Gelbe Karte, D. Murtazoyev folgte vier Minuten später. Beide Fouls wirkten wie typische Warnsignale, bevor sich die Partie intensivierte. Die Statistik zeigt 50 Prozent Ballbesitz auf beiden Seiten — ein Gleichgewicht, das sich im Spielverlauf nicht wirklich auflöste. Nebenbei fiel auf, dass Nasaf keine einzige Schüsse aufs Tor brachte.
In der 56. Minute wurden drei Spieler gewechselt, unter anderem V. Ilic und J. Kojo. S. Bakhromov wurde in der 61. Minute verwarnt, bevor in der 90. Minute B. Teidi eingewechselt wurde. Die Substitutionen deuteten auf eine taktische Umstellung hin, die jedoch keinen unmittelbaren Effekt zeigte. Und dann kam das Tor — spät, knapp, aber entscheidend.
Die Zahlen sprechen für sich: Navbahor hatte vier Treffer aufs Tor, Nasaf null. Drei Schüsse landeten daneben auf beiden Seiten. Die Angriffe lagen bei 81 zu 68, die Ecken bei 2 zu 4. Interessant wird es vor allem bei der Effizienz — viele Angriffe, wenig Ergebnisse. Nebenbei warf die Statistik auch ein Schlaglicht auf die Disziplin: zwei Gelbe Karten für die Gäste, eine für die Gastgeber.
Die Tabelle nach diesem Spiel zeigt, dass Nasaf mit zwei Niederlagen in Folge nun unter Druck gerät. Die letzten Begegnungen zwischen den beiden Mannschaften endeten alle 1:0 — dieses Mal zugunsten der Gastgeber. Was bleibt, ist die Frage, ob Nasaf den Anschluss findet oder ob die Serie weitergeht. Und dann wissen wir es in zwei Wochen genauer.