Am Donnerstagabend traf die Slavia Sofia im Alexander-Shalamanov-Stadion auf Septemvri Sofia. Das Spiel in der 7. Runde der Ersten Liga endete unentschieden, 1:1. Nebenbei bemerkenswert: Beide Teams zeigten sich defensiv diszipliniert, vier Gelbe Karten pro Seite standen am Ende zu Buche.
Interessant wird es zur Halbzeit. Emil Stoev erzielte in der 46. Minute das Führungstor für die Gastgeber. Slavia ging also mit einem Vorsprung in die Kabine. Und dann kamen die Wechsel, Dzhamov und Liberal wurden für Slavia eingewechselt.
Die Wendung kam in der 54. Minute. Nikola Savić erzielte ein Eigentor, Septemvri glich aus. Das war der Moment, der den Verlauf bestimmte. Slavia hatte bis dahin die bessere Chance, aber das Eigentor änderte alles.
Die Karten flatterten über das Feld. Dosso in der 6., Hristov in der 21., Wade in der 31., Savić in der 38. Weitere folgten: Baldé in der 58., Baurenski in der 67., Varela in der 77. und Ribeiro in der 92. Minute.
Die Zahlen sagen ihre eigene Geschichte. Septemvri hatte 112 Angriffe gegenüber 96 bei Slavia, die Ballbesitzquote lag bei 55 zu 45 Prozent. Aber Slavia traf präziser: zwei Treffer auf dem Ziel, Septemvri fünf Tore ins Leere.
Die Tabelle zeigt den Stand nach diesem Spiel. Slavia bleibt achtes mit sieben Punkten aus sechs Partien, Septemvri liegt sechstens auf acht Punkten aus sieben Spielen. Ein Punkt für jedes Team, weiter geht es.