Im Achtelfinale des italienischen Pokals setzte sich Genoa gegen Südtirol mit 1:0 durch. Das entscheidende Tor erzielte Johan Vásquez in der 87. Minute. «Und dann» wurde es still im Stadion, als der Ball im Netz landete. Die Gastgeber beendeten damit eine Serie von vier Spielen ohne Sieg.
Die Partie war geprägt von zahlreichen Wechseln. Zur Halbzeit kam Andrea Giorgini ins Spiel, gleich nach der Pause folgten vier Tauschaktionen. Tommaso Baldanzi und Kenny Meddy Mixtur wurden ebenfalls eingewechselt. «Interessant wird es», wenn man betrachtet, wie viele Namen auf der Bank saßen.
Genoa dominierte den Ball. Mit 53 Prozent Ballbesitz bestimmten die Hausherren das Tempo. Sie absolvierten 135 Angriffe gegenüber 61 der Gäste. Die erwarteten Tore lagen bei 2,07 für Genoa und 0,28 für Südtirol. Sechs Schüsse trafen ins Tor, zwei davon waren gefährlich.
Südtirol verteidigte sich hartnäckig. 38 Freistöße wurden geklärt, 24 Tacklingversuche unternommen. Die Gäste schossen nur zweimal auf das Tor, aber beide Male trafen sie. «Nebenbei» fiel auf, dass kein einziger Schuss daneben ging.
Die Statistik zeigt ein ungleiches Bild. Genoa legte 506 Pässe zurück, Südtirol 468. Aber die Qualität der Chancen sprach für die Hausherren. Drei Großchancen wurden kreiert, eine für die Gäste. Viele Schüsse, ein Tor — das bedeutete, dass die Effizienz fehlte.
Für Genoa war es ein wichtiger Schritt. Nach der 1:1-Unentschieden gegen Frosinone am Vortag kam nun der Sieg. Südtirol hatte zuvor Modina mit 1:1 gehalten. Beide Teams bleiben im Pokal, doch nur einer zieht weiter.