Am Samstagabend auf dem Stadionplatz von Saint-Symphorien trafen die Gastgeber auf den Tabellenführer. Die Partie endete nach 90 Minuten unentschieden, 2:2 stand am Ende.
Der Anfang war rau. Schon in der zwölften Minute sah Sohaib Nair vom Gegner die gelbe Karte. «Und dann» wurde es körperlicher. In der dreißigsten Minute folgte Believe Munongo, in der achtunddreißigsten Augustin Boakye. Die Karte warf sich in jeden Ball, die Stimmung im Stadion wurde stiller, aber nicht ruhiger.
Nach der Pause interessierte es mich mehr. Jessy Deminguet erhielt in der fünfzigsten Minute die gelbe Karte. Dann der Moment, der das Spiel drehte. In der siebzigsten Minute traf Kevin Pedro.
Man dachte, das Spiel sei entschieden. Doch Abdourahmane Mbodj schoss in der siebzigneunten Minute zum Ausgleich. «Interessant wird es», wenn man so weit geht. Metz kämpfte zurück. In der achtundachtzigsten Minute traf Jessy Deminguet. Die Gäste zückten nach der Pause mehrfach Gelb, aber die Gastgeber liessen sich nicht beirren.
Die Zahlen lügen nicht immer, aber hier schon. Metz hielt die Kugel 54 Prozent der Zeit, Saint-Étienne 46 Prozent. Im Luftduell waren sie gleichauf, 28 gegen 28. Doch die Torschüsse sprachen eine andere Sprache. Die Gäste hatten 6 Schüsse aufs Tor, die Gastgeber nur 3.
Saint-Étienne führt mit 16 Punkten nach sieben Spielen. Metz liegt auf Platz fünf mit 10 Punkten. Der Abstand bleibt groß.