Im Londoner Derby der League Cup Round of 32 setzte sich Fulham am London Stadium mit 3:2 durch. Der Sieg beendete die Negativserie der Gäste, die in ihren letzten vier Pflichtspielen nur einmal gewonnen hatten. West Ham hatte zuvor mit 6:0 gegen Rekordxmax einen neuen Tiefpunkt überwunden.
Interessant wird es in der ersten Halbzeit. Rodrigo Muniz eröffnete in der 13. Minute die Rechnung, schon drei Minuten später glich Felipe Morato aus. Dann der Wendepunkt: Cesar Palacios Perez brachte Fulham in der 37. Minute wieder in Führung, und kurz vor der Pause sorgte Pablo Felipe Pereira de Jesus für 2:2. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams in der ersten Hälfte kaum空间 für klare Chancen ließen.
Die zweite Hälfte gehörte den Gästen. Oscar Bobb traf in der 78. Minute und entschied das Spiel. Die Statistik zeigt den Unterschied: 105 Attacks gegen 68, 62 Prozent Ballbesitz gegen 38. West Ham schoss zwar dreimal auf das Tor, aber die Effizienz fehlte. Fulham hatte mit 6 Treffern auf Ziel doppelt so viele Versuche.
Nebenbei bemerkte man die taktischen Anpassungen. Emile Smith Rowe wurde in der 68. Minute eingewechselt, nachdem er die Gelbe Karte gesehen hatte. Harrison Reed und Hugo Larsson brachten frische Energie ins Mittelfeld. Divine Mukasa und J. Ajala kamen ebenfalls zum Einsatz, aber der Wechsel kam zu spät.
Was bleibt, ist der Moment, in dem Fulham das Spiel drehte. Nicht die Zahlen, nicht die Statistiken, sondern diese eine Minute, als Bobb den Ball ins Netz schickte. West Ham verabschiedete sich aus dem Pokal, Fulham zieht weiter. Das ist Sport.