Littauen und Aserbaidschan spielten am 27. September 2026 im Stepanas-Darius-und-Stasys-Girėnas-Stadion in der UEFA Nations League, League D-2, mit 1:1 unentschieden. Der erste Treffer fiel bereits in der neunten Minute, als A. Kučys einen Strafstoß verwandelte. Aserbaidschan antwortete fünf Minuten später, Mahir Emreli traf zum Ausgleich. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie beide Teams die folgenden Minuten gestalteten.
Die ersten Gelben Karten zeigten sich im weiteren Verlauf. Rahil Mammadov erhielt in der 27. Minute die Verwarnung, Tellur Mutallimov folgte in der 39. Minute. Auf Seiten Littauens notierte man Gvidas Gineitis in der 52. Minute, Aleksey Isaev in der 56. Minute. Nebenbei fiel auf, dass beide Seiten unterschiedlich mit den Karten umgingen.
Wechsel fanden sich reichlich. Emil Safarov kam in der 45. Minute für Aserbaidschan ins Spiel, Vykintas Slivka in der 57. Minute für Littauen. Renat Dadaşov und Rufat Abbasov wurden in der 60. Minute eingewechselt, Lukas Michelbrink und Adrian Lickūnas in der 66. Minute. Artur Dolžnikov und A. Kučys folgten in der 77. Minute, Tellur Mutallimov und Abdulakh Khaybulaev in der 87. sowie in der 90.+3. Minute.
Die Statistik zeigt Besitzverhältnisse von 51 zu 49 Prozent für die Gastgeber. Littauen schoss insgesamt sieben Bälle auf das Tor, davon drei ins Ziel. Aserbaidschan landete vier Treffer ins Ziel von insgesamt sieben Versuchen. Und dann wird es spannend: Die erwarteten Tore lagen bei 1,16 für Littauen und 0,85 für Aserbaidschan. Beide Teams verwerteten ihre Chancen nicht mit der erhofften Effizienz.
Littauen steht nach diesem Spiel auf dem ersten Platz mit drei Punkten aus einem Spiel. Aserbaidschan hatte zuvor noch kein Spiel in dieser Gruppenphase absolviert. Die Gastgeber waren in den letzten Spielen erfolgreich, jüngst 2:0 gegen Lichtenstein. Aserbaidschan zeigte ebenfalls positive Tendenzen mit dem 1:0 gegen Tadschikistan. Unser Vorhersagemodell hatte auf einen Heimsieg gesetzt, doch der Match entwickelte sich anders. Der Ausgleich in der 14. Minute war der entscheidende Wendepunkt.