Pro A: Wolfsburg setzt sich in Heidelberg durch
Am Samstagabend trafen USK Heidelberg und VfL Wolfsburg in der Pro A aufeinander. Das Spiel endete mit 85:74 für die Gäste. Interessant wird es, wer aus dieser Begegnung mehr mitnimmt – für Heidelberg war es ein neuer Tiefpunkt, während Wolfsburg den Weg nach oben fortsetzt.
Die Gastgeber begannen besser, aber der Unterschied zeigte sich im Detail. Nebenbei fiel auf, dass Wolfsburg die Dreipunktwürfe verwandelte – 13 von 23 Versuchen. Heidelberg lag mit 10 von 22 knapp dahinter. Der Unterschied summerte sich über die gesamte Spielzeit.
Was Heidelberg fehlte, war die Konstanz. Die Gäste nutzten ihre Chancen, während die Hausherren in wichtigen Momenten nicht trafen. Der Kapitän zog die Mannschaft nicht mit, als es darauf ankam. Überliessen dem Gegner den Ball in entscheidenden Situationen – das war der Unterschied.
In der Statistik sieht man den Grund für das Ergebnis. Wolfsburg erzielte 21 Feldwürfe und 19 Freiwürfe, Heidelberg kam auf 22 Feldwürfe und nur 4 Freiwürfe. Die Freiwürfe machten den Unterschied – 19 versus 4. Nebenbei: Wolfsburg hatte 19 Assists, Heidelberg nur 11. Die Ballverteilung war klar zugunsten der Gäste.
Die Anzahl der Ballverluste war bei beiden Teams gleich – jeweils 10. Aber Wolfsburg verteidigte besser mit 20 Defensive Rebounds gegenüber 16 bei Heidelberg. Steals: 6 zu 4. Der Unterschied war marginal, aber entscheidend.
Wolfsburg steht auf Platz 15 der Tabelle mit 12 Siegen aus 34 Spielen. Heidelberg hat in den letzten Spielen eine gute Form gezeigt – 84:68 gegen Ulm, 118:74 gegen Göttingen. Aber am Ende reichte es nicht.
Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt, 72 Prozent hatten wir angegeben. Der Satz «die Gastgeber brachten es über die Zeit» trifft hier nicht zu. Stattdessen zeigte sich: Wolfsburg war in den entscheidenden Momenten klarer. Der Sieg ändert nichts an der Tabellenposition, aber er bestätigt den Aufwärtstrend.