Am Freitagabend trafen Artland und die Tigers Tübingen aufeinander. Das Spiel endete 86:92 zugunsten der Gäste. Die Begegnung gehörte zur Pro A, der Spielzeit 2026/27. Wer vorher rechnete, hätte auf die Gastgeber getippt. Die Tabelle zeigte Artland auf Platz 5, die Tigers auf 13. Und dann lief es anders.
Die Gastgeber starteten zügig und bauten eine Führung auf. Die Gäste antworteten mit einer kompakten Abwehr und nutzten die Konter. Interessant wird es in der zweiten Halbzeit, als die Tigers die Initiative übernahmen. Sie sicherten sich die Offensive Rebounds und zogen davon. Artland leistete sich zu viele Fouls in der Folge. Die Gäste brachten es über die Zeit.
Die Statistiken erzählen eine klare Geschichte. Die Tigers warfen 7 von 16 Feldwürfen, Artland nur 3 von 10. Bei den Dreierwürgen war es umgekehrt: Artland acht Versuche, zwei Treffer; die Gäste sieben Versuche, ebenfalls zwei Treffer. Die Tigers dominierten die Rebounds mit elf zu drei, davon vier offensive. Beide Teams begingen zwei Ballverluste. Die Defensiv-Rebounds waren entscheidend: sieben für die Gäste, drei für die Gastgeber.
Was die Tabelle betrifft, so ändert sich wenig an der Struktur. Artland bleibt auf Platz 5, die Tigers auf 13. Beiden Teams fehlen noch Punkte, die Saison ist im Gange. Nebenbei zeigte die Partie, dass der Abstand zwischen den Rängen nicht immer sichtbar ist. Ein Derby mit eigener Rechnung, wie man es nennt.
Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt. Die Prognose traf nicht ein. Der Grund lag in der zweiten Halbzeit, als die Gäste die Räume öffneten und die eigenen Chancen nutzten. Artland stand hinten offen wie ein Scheunentor. Die Tigers haben den Gegner auseinandergenommen. Das Ergebnis ist mehr als zwei Punkte in der Tabelle.