Am Freitagabend, den 2. Oktober 2026, traf Artland auf Göttingen in der Pro A. Die Gastgeber gewannen mit 81:69. Das Spiel endete damit, dass die Heimbewohner ihre Stellung im unteren Mittelfeld festigten, während die Gäste im dritten Platz verblieben.
Interessant wird es, wenn man sich die Effizienz ansieht. Artland traf 26 von 53 Würfen, Göttingen nur 24 von 63. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste zwar mehr Distanzwürfe versuchten – 27 gegenüber 20 – aber nur fünf davon landeten, während Artland neun von zwanzig traf. Das veränderte den Rhythmus im Spiel.
Und dann kommt die Tabelle ins Spiel. Artland steht mit 21 Siegen und 13 Niederlagen auf Platz fünf, Göttingen mit 23 Siegen und 11 Niederlagen auf Platz drei. Der Abstand von zwei Punkten bleibt bestehen, aber die Dynamik hat sich verschoben. Die Gastgeber zeigten, dass sie gegen einen Top-3-Gegner nicht nur mithalten, sondern auch dominieren können.
Was die Statistik noch zeigt: Artland hatte 28 Rebounds gegenüber 32 der Gäste, aber nur 3 offensive Rebounds, während Göttingen 12 davon sicherte. Das bedeutet, dass die Gäste zwar mehr Ballbesitz nach eigenen Wurfmisserfolgen erhielten, aber nicht genug daraus machten. 14 Fehler der Gastgeber standen 13 der Gäste gegenüber – ein marginaler Unterschied, der im Endeffekt nichts änderte.
Wir hatten vorher einen Tipp abgegeben – Sieg für Göttingen, mit 57 Prozent Sicherheit. Der Match ging anders. Nicht weil die Gäste schwächer waren, sondern weil Artland in den entscheidenden Phasen präziser war. Die Gäste zitterten sich nicht zum Sieg, wie man es von ihnen gewohnt ist. Stattdessen kamen sie nie in die Zweikämpfe, die den Unterschied machen.