Am Samstagabend, den zehnten Oktober, stand das Pro-A-Spiel zwischen dem BC Bochum und BG Göttingen auf dem Programm. Die Gäste gewannen mit 93:100 und festigten damit ihren dritten Platz in der Tabelle. Nebenbei: Wir hatten diese Partie vorhergesehen. Ein Sieg für Göttingen, der nicht überraschte, aber den Abstand zur Spitze nicht vergrößerte.
Bochum begann aggressiv und warf sich in jeden Ball. Die Gastgeber nutzten ihre Offensiverebounds – fünf an der Zahl – um zweite Chancen zu nutzen. Interessant wird es, wenn man die Wurfquote betrachtet: Fünfzehn Treffer aus fünfundzwanzig Versuchen, das sind sechzig Prozent. Doch die Freiwürfe mit fünf von neun blieben unter den Erwartungen. Und dann kam der Moment, in dem Göttingen das Tempo erhöhte.
Die Gäste bewegten den Ball ruhiger. Zehn Vorlagen, aber nur vier Ballverluste – ein deutlicher Unterschied zu Bochum mit zehn Turnovers. Die Defensivrebounds von neun Ballen halfen, die Offensive zu stabilisieren. Fünf Dreier aus sechzehn Versuchen genügten, um den Vorsprung zu halten. Bochum fand kein Mittel gegen diese geschlossene Abwehr.
Die Statistik zeigt ein klares Bild: Göttingen warf weniger, traf aber effizienter. Dreißig Feldwurfversuche bei vierzehn Treffern versus fünfundzwanzig Versuche bei fünfzehn Treffern bei Bochum. Die Gäste leisteten sich zehn Fouls, die Gastgeber nur sieben – ein kleiner Vorteil, der jedoch nicht reichte. Interessant wird es besonders bei den Steals: sechs für Göttingen, drei für Bochum.
In der Tabelle bleibt Göttingen auf Rang drei mit dreißig Punkten aus dreißig Siegen. Bochum liegt elft mit dreißig Punkten aus fünfzehn Siegen. Die letzten Spiele beider Mannschaften zeigten unterschiedliche Verläufe – Bochum hatte zuletzt zwei Siege in Folge, Göttingen kämpfte sich nach einer Niederlage gegen Wölmirstedt zurück. Dieser Sieg bedeutet für die Gäste: Sie stehen mit dem Rücken zur Wand, wenn es um die Play-offs geht. Und sie haben gezeigt, dass sie den Druck tragen können.