Montenegro und Zypern trafen in der League C der UEFA Nations League aufeinander. Das Spiel endete 2:1 für die Gastgeber. Der Sieg kam nach einer Partie, in der die Heimmannschaft über weite Strecken dominierte. Interessant wird es bei der Frage, wie die Gastgeber mit der Führung umgingen.
Marcus Edwards eröffnete für Zypern zur 55. Minute die Scoreliste. Dann kam der Strafstoß. Nikola Krstović verwandelte zur 66. Minute zum Ausgleich. Milutin Osmajić entschied das Spiel zur 86. Minute. Zwei Treffer in der zweiten Halbzeit, und der Rhythmus änderte sich.
Die Statistiken zeigen die Dominanz der Montenegriner. 64 Prozent Ballbesitz, 139 Pässe ins Finale Drittel, 14 Schüsse ins Strafraumgebiet. Die Gastgeber schufen drei große Chancen, Zypern nur eine. 2,82 expected Goals gegenüber 1,03 — die Zahlen erklären, warum Montenegro nicht unzufrieden sein konnte. Nebenbei: Die Schussgenauigkeit lag bei 21 Prozent, Chancen gingen verloren.
Wir hatten einen Sieg für die Montenegriner vorhergesagt, mit 46 Prozent Sicherheit. Die Prognose traf zu. Die Heimmannschaft kontrollierte das Spiel, nutzte ihre Überlegenheit im Mittelfeld und ließ Zypern kaum Räume. Das war kein Zufall.
Beide Teams stehen in der Tabelle mit null gespielten Partien, das sagt über die Gruppe noch wenig aus. Was zählt, ist der Moment. Montenegro hat den ersten Schritt getan, Zypern muss sich neu orientieren. Die Differenz von einem Tor ist klein, aber die Leistung spricht eine andere Sprache.