CONMEBOL Libertadores Femenina 2025/26
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Die CONMEBOL Libertadores Femenina ist der führende jährliche Frauen-Vereinswettbewerb in Südamerika. Organisiert von der CONMEBOL, nimmt er die höchste Ebene der kontinentalen Pyramide für Frauen-Vereinsfußball ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 2009 dient sie als einziger offizieller Klubwettbewerb der Frauen in der Region. Die Qualifikation erfolgt primär über die Leistung in den nationalen Meisterschaften. Normalerweise qualifizieren sich die Landesmeister, wobei zusätzliche Plätze für Verbände mit starker historischer Präsenz sowie das Gastgeberland reserviert sind.
Das aktuelle Format, wie es in der Saison 2015 angewendet wird, sieht 16 Teams vor, die in vier Gruppen zu je vier Mannschaften aufgeteilt sind. In diesen Gruppen wird eine einfache Runde gespielt, wobei die Spiele an zentralen Orten ausgetragen werden. Die beiden besten Teams jeder Gruppe ziehen in die K.-o.-Phase ein. Dort werden Viertelfinale, Halbfinale und das Finale in Einzelpartien entschieden. Eine Auf- und Abstiegsstruktur innerhalb der kontinentalen Liga existiert nicht.
Historisch gesehen dominierten lange Zeit brasilianische Clubs den Wettbewerb. Der SC Corinthians ist mit sechs Titeln der erfolgreichste Verein der Geschichte. Er sicherte sich die Trophäe in den Jahren 2017, 2019, 2021, 2023, 2024 und 2025. Andere bedeutende Erfolge gehören zu São Paulo mit drei Titeln. Ein wichtiger Wendepunkt war 2012, als Colo-Colo aus Chile den ersten Sieg eines nicht-brasilianischen Teams feierte. Im Jahr 2019 wurde zudem eine Richtlinie verabschiedet, die Männer-Teilnehmer der Copa Libertadores verpflichtet, Frauen-Teams für diesen Wettbewerb zu stellen. Dies unterstreicht die wachsende Bedeutung des Turniers für die Entwicklung des Frauenfußballs im Kontinent.
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