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Carlos Queiroz bleibt Nationaltrainer von Ghana

Zwei Monate nach seinem Rücktritt nach dem WM-Aus einigt sich der 73-jährige Portugiese mit dem Verband auf eine neue Vertragsphase, erstes Ziel ist der Afrika-Cup 2027.

Kairós kehrt als Cheftrainer von Ghana zurück

Der ghanaische Fußballverband (GFA) hat Carlos Queiroz als Nationaltrainer bestätigt und mit dem 73-Jährigen einen neuen Vertrag unterschrieben – kaum zwei Monate, nachdem Queiroz nach dem Ausscheiden bei der Weltmeisterschaft seinen Rücktritt erklärt hatte.

Der Portugiese bestätigte seinen Verbleib selbst über Instagram.

„Ich bleibe“, schrieb Carlos Queiroz.

Der Verband äußerte sich in einer offiziellen Mitteilung ähnlich. „Wir sind zuversichtlich, dass er die richtige Wahl ist“, hieß es darin. Der Verband begründete die Entscheidung mit seiner Erfahrung und auf seine Vertrautheit mit der Kaderstruktur verweist. Details zum neuen Mandat und zum Programm der Black Stars will die GFA nach eigenen Angaben zu gegebener Zeit veröffentlichen.

Queiroz hatte das Amt erst im April übernommen, nachdem Otto Addo nach klaren Niederlagen gegen Österreich und Deutschland entlassen worden war. Bei der U-20-WM in den USA, Kanada und Mexiko gewann Ghana das Auftaktspiel gegen Panama in der Nachspielzeit durch Caleb Yirenkyi mit 1:0, spielte danach 0:0 gegen England und verlor 1:2 gegen Kroatien. In der Runde der letzten 32 schied die Mannschaft gegen Kolumbien aus. Nach der Nichtqualifikation für den Afrika-Cup 2025 war schon das Erreichen der K.-o.-Runde in Ghana als Achtungserfolg gewertet worden.

Der Portugiese war zuvor Cheftrainer bei Real Madrid, führte Portugal 2010 ins Achtelfinale und betreute den Iran bei drei Weltmeisterschaften in Folge. Als Assistent von Alex Ferguson gewann er mit Manchester United drei englische Meistertitel und die Champions League 2008. Neben Ghana leitete er unter anderem auch Südafrika, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kolumbien, Ägypten sowie zuletzt Katar und Oman, das er im März verlassen hatte.

Als erstes großes Ziel der neuen Amtszeit nannte Queiroz den Afrika-Cup 2027. „Das ist unser Fokus“, erklärte er.

Die Zusammenarbeit tritt im September in Kraft. Für Ghana bedeutet das: Der Umbruch nach der enttäuschenden Qualifikationsphase für den Afrika-Cup 2025 bleibt in denselben Händen, mit dem erklärten Ziel, den Auftritt bei der U20-WM in Mexiko zum Ausgangspunkt für den nächsten WM-Zyklus zu machen.

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