Zuletzt hat Mexiko in Nord- und Mittelamerika kaum einen Titel liegen lassen: 2025 kam der zehnte Gewinn des Gold Cup hinzu, dazu die Nations League der Saison 2024/25. Der erste Gold-Cup-Sieg liegt bis 1993 zurück.
Weiter oben kommt Mexiko dagegen nicht. Bei einer Weltmeisterschaft reichte es zweimal bis ins Viertelfinale, 1970 und 1986, beide Male als Gastgeber. Den Titel hat die Mannschaft nie geholt. Dafür gelangen ihr Siege über Brasilien, den man in Mexiko nicht vergisst: 1999 gewann sie den Konföderationen-Pokal mit 4:3 im Finale, 2012 bei den Olympischen Spielen in London die Goldmedaille mit 2:1. Bei den Spielen in Tokio 2020 folgte Bronze nach einem 3:1 gegen Japan.
Der Spitzname „El Tri“ stammt aus dem Trikot. Auf der Brust stand die Abkürzung „TM“, und die Fans lasen daraus „Tri“, verkürzt von „Tricolor“, nach Grün, Weiß und Rot der Landesflagge. Der Verband, der die Auswahl steuert, wurde 1927 gegründet und trat 1929 dem Weltverband FIFA bei.
Hugo Sánchez erzielte in 58 Länderspielen 29 Tore. Rafael Márquez bestritt 147 Länderspiele und gewann mit dem FC Barcelona die Champions League.
Die Heimspiele finden meist im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt statt, das 87.523 Zuschauer fasst. Das schwerste Duell bleibt das gegen die Vereinigten Staaten, in Mexiko „Clásico“ genannt. Dahinter stehen Costa Rica und Argentinien.