Japan Bahrain 31 35 Thailand Iran 0 1 Vietnam Katar 0 1 Indien U19 Australien U19 180/5 217 Mah-e-Par Stars Hindukush Strikers 0 97/8 Maiwand Champions Pamir Legends 0 137/7 Spiele →

Europa League: Schwerer Weg für Celtic und Rangers

Die UEFA trennt die Qualifikationspfade für Meister und Nicht-Meister neu. Für Schottlands Klubs wird der Weg zur Ligaphase der Europa League dadurch deutlich schwerer.

Zwei Celtic-Spieler in grün-weiß gestreiften Trikots mit dem UEFA-Abzeichen am Ärmel. Einer bedeckt den Mund mit der Hand, der andere hält sich den Kopf.

Die UEFA hat die Qualifikation zur Europa League ab der kommenden Saison umgebaut. Für Schottlands Vertreter wird der Weg damit schwerer.

Bisher mündet die dritte Qualifikationsrunde in einer gemeinsamen Auslosung aller Teams. Künftig bleibt die Trennung in zwei Pfade bestehen, für Meister und Nicht-Meister, wie es in Champions League und Conference League bereits Praxis ist.

Für den schottischen Meister bedeutet das: kein Duell mehr mit Absteigern aus der Champions-League-Meisterrunde wie Iberia 1999, Kairat Almaty oder Ararat. Der schottische Cupsieger, ersatzweise der Tabellenzweite der Premiership, sofern der Meister auch den Cup gewinnt, startet ab kommender Saison bereits in der ersten Qualifikationsrunde.

Der Nicht-Meister-Pfad gilt als deutlich stärker. Dort treten Teams an, die sich über die Ligaplatzierung aus Ländern wie Belgien, der Türkei, Tschechien oder Griechenland qualifiziert haben, dazu Absteiger aus der Champions-League-Ligaphase der Nicht-Meister. In dieser Saison waren das Olympiakos, Sparta Prag, Sturm Graz und Union Saint-Gilloise. Hearts scheiterten in diesem Pfad an Benfica, das gesetzte Rangers an Jagiellonia Bialystok.

Der Fünfjahreskoeffizient von Celtic und Rangers sinkt wegen schwacher Ergebnisse schottischer Klubs. Beide könnten deshalb in der kommenden Saison ungesetzt sein, was ein Los gegen einen Vertreter aus einer der großen Ligen wahrscheinlicher macht.

Eine Erleichterung bleibt: Scheidet der schottische Meister aus der Champions-League-Qualifikation aus, trifft er in der Europa League künftig auf einen weiteren Absteiger aus dem Meisterpfad der Champions League, nicht auf ein Team aus dem stärkeren Nicht-Meister-Pfad.

Für Celtic und Rangers dürfte das bedeuten, dass der europäische Weg zur Ligaphase der Europa League in den kommenden Jahren steiniger wird, sollte sich der Koeffizient nicht rasch erholen.

Über diesen Beitrag

Von der Redaktion mit Hilfe von Algorithmen auf Grundlage der angegebenen Quellen erstellt

Quellen 2