Juventus: Spalletti und Vicario nach Sassuolo-Pleite bedient
Juventus verlor bei Sassuolo trotz zweifacher Aufholjagd von Zhegrova noch 2:3. Spalletti und Torwart Vicario kritisierten das fehlende defensive Gleichgewicht.
Juventus Turin hat die erste Saisonniederlage in der Serie A kassiert – und das auf dramatische Weise. Bei US US Sassuolo Calcio unterlag die Mannschaft von Luciano Spalletti mit 2:3, obwohl sie zweimal in der Schlussphase zurückkam.
Sebastiano Esposito und Kieron Bowie brachten US Sassuolo Calcio in Führung, beide Male scheiterte die Abseitsfalle der Turiner. Edon Zhegrova glich zweimal im Alleingang aus, in der 82. und in der 91. Minute. Mit dem letzten Ballkontakt der Partie traf jedoch Vasilije Adzic in der 94. Minute zum 3:2 – Douglas Luiz kam im Laufduell zu spät.
Spalletti nannte danach den Grund für die Niederlage. „Wir haben diese beiden Tore am Ende des Spiels kassiert, weil die Ordnung zerfiel und wir zu viel Raum offengelassen haben. Trotzdem hatten wir den großen Willen, den Spielverlauf noch zu drehen, obwohl wir uns in einer sehr schwierigen Situation befanden – und meiner Meinung nach hätte die Mannschaft ein positives Ergebnis verdient“, sagte der Trainer, der Juventus im Verlauf der vergangenen Saison übernommen hatte und zuvor Zenit St. Petersburg trainiert hatte.
Torhüter Guglielmo Vicario zeigte sich nach dem Spiel deutlich verärgert über seine Mitspieler. „Es herrscht große Bitterkeit, denn ich verstehe den Wunsch, das Spiel zu gewinnen, weil wir Juventus sind und es unsere Pflicht ist, jedes Mal auf den Sieg zu zielen, aber die Struktur brach ein, und darüber haben wir die ganze Woche gesprochen“, sagte Vicario gegenüber DAZN Italia. „Juventus darf solche zwei Tore nicht kassieren. Das ist ein Klub mit ruhmreicher Geschichte, und solche Gegentore dürfen wir uns nicht erlauben. Wir müssen ruhiger und ausgeglichener sein, denn wir haben eine Mannschaft voller Qualität, und wir werden in der Lage sein, Chancen zu kreieren.“
Douglas Luiz, seit September 2024 im zentralen Mittelfeld der Turiner im Einsatz, kam nicht an Adzic ran. Erst eine Woche zuvor hatte Juventus gegen den AC Milan spät zum 1:1 gerettet, als Federico Gatti von der Bank kommend traf – damals mit einem glücklichen Ende, diesmal ohne.
Cristian Volpato und Andrea Pinamonti haben je vier Saisontore erzielt, Armand Laurienté drei.
Bleibt die Abwehrschwäche in der Schlussphase bestehen, dürfte Spalletti in den kommenden Wochen genau dort ansetzen –
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Quellen 14
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