Im Viertelfinal stand die Schweiz bei der Europameisterschaft 2020, bei der Europameisterschaft 2024 und bei der Weltmeisterschaft 2026. Das ist für eine Mannschaft bemerkenswert, die dieses Stadium früher nur in Ausnahmejahren erreichte: 1934, 1938 und 1954. Die «Nati» trägt Rot und Weiss und spielt in Bern im Stade de Suisse Wankdorf. Trainer ist Murat Yakin.
1954 fand die Weltmeisterschaft im eigenen Land statt. Im Viertelfinal unterlag die Schweiz Österreich mit 5:7, bis heute das torreichste Spiel einer Weltmeisterschaft. Danach kamen Jahrzehnte ohne grosse Auftritte. Zum bisher besten Ergebnis hatte 1924 die olympische Silbermedaille in Paris geführt, mit einer 0:3-Niederlage im Final gegen Uruguay. Es folgten die 1970er, 1980er und frühen 1990er Jahre, in denen die Mannschaft kaum je in die Nähe eines Turniers kam.
Unter Roy Hodgson schaffte sie die Rückkehr: Sie qualifizierte sich für die Weltmeisterschaft 1994 und die Europameisterschaft 1996. Im August 1993 stand sie auf Rang 3 der Weltrangliste. Der Aufschwung hielt nicht an, im Dezember 1998 fiel die Schweiz auf Rang 83 zurück. Unter Köbi Kuhn erreichte sie 2004 wieder einen Viertelfinal der Europameisterschaft. Mit Vladimir Petković gelang bei der Europameisterschaft 2020 im Achtelfinal ein Sieg gegen Frankreich, der als Wendepunkt gilt.
Granit Xhaka hat über 150 Länderspiele bestritten und ist damit Rekordspieler. Rekordtorschütze ist Alexander Frei mit 42 Toren. Mit Österreich, dem alten Gegner seit 1917, richtete die Schweiz 2008 gemeinsam die Europameisterschaft aus.
Der vierte Platz in der Nations League 2019 bleibt das beste Ergebnis in diesem Wettbewerb. Die Mannschaft geht nun mit dem Viertelfinal der Weltmeisterschaft 2026 im Rücken in die nächsten Qualifikationsspiele.