Am Montagabend traf Daejeon Hana Citizen auf Kyoto Sanga in der League Phase der AFC Champions League. Das Spiel endete 1:0 für die Gastgeber, die damit ihr erstes Pflichtspiel dieser Saison gewannen. Auf dem Дэджон Мун Кёп Стадион reichte ein einzelner Treffer, um drei Punkte nach Hause zu bringen.
Der entscheidende Moment kam in der 78. Minute. Victor Bobsin nutzte eine Gelegenheit und brachte Daejeon in Führung. «Die Partie im Alleingang entschieden» wäre übertrieben, doch der Treffer war der einzige, den die Gastgeber verwerteten. Zuvor hatte ein VAR-Eingriff für Spannung gesorgt: ein Tor von G. Ludwigson wurde in der 49. Minute annulliert.
Interessant wird es, wenn man sich die Zahlen ansieht. Daejeon erzielte 1,57 Expected Goals, Kyoto kam auf 0,05. Die Gastgeber schossen zweimal ins Tor, die Gäste blieben ohne einen Versuch auf dem Ziel. «Zu diesem Preis ist kein Wert mehr drin», wenn man so wenig auf die Scheibe bringt. Kyoto hielt den Ball nicht lange, die 44 Prozent Besitz reichten nicht, um eigene Chancen zu schaffen.
Beide Teams gewannen je 50 Luftduelle, das zeigte die Zweikampfbereitschaft auf beiden Seiten. Doch während Daejeon zwei Großchancen herausarbeitete, blieb Kyoto hierin ohne Erfolg. Die Gäste hatten zwar mehr Tacklings, doch das änderte nichts an der Tatsache, dass sie kaum in die gegnerische Hälfte kamen.
Das Ergebnis bedeutet für Daejeon den ersten Sieg und damit Platz sieben in der Tabelle. Drei Punkte nach einem Spiel, das war mehr als erwartet. Kyoto bleibt mit null Punkten auf Rang zwölf. Ein Start ohne Erfolg, der in dieser Phase der Liga nicht leicht zu verkraften ist.