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Interviews

Ryan Caldwell: Der lange Weg zurück aus der Krise

Der frühere irische Nationalspieler spricht offen über Sucht, Haft und Suizidgedanken nach seiner Karriere – und wie Ayahuasca und Meditation ihm halfen, Frieden zu finden.

Ryan Caldwell im Buntglasstil, Finger an den Schläfen

Ryan Caldwell, ehemaliger Zweite-Reihe-Spieler der irischen Nationalmannschaft, erzählte im "Guardian"-Interview, wie er die Krise bewältigte. Caldwell (41) wird am Dienstag 42. In seiner Karriere spielte er für Ulster, Bath und Exeter und musste nach einer schweren Gehirnerschütterung seine Laufbahn beenden. Es folgten Suchtprobleme, eine Haftstrafe und eine tiefe Depression mit Suizidgedanken.

"Ich hatte keine Liebe für mich selbst... jetzt habe ich Frieden."

Caldwells Genesung verlief schrittweise. Er reiste in den Regenwald am Amazonas und nahm dort mehrfach Ayahuasca. Heute hilft er anderen Menschen, berät andere und unterrichtet Atemarbeit und Meditation. In Kürze erscheint sein Buch mit dem Titel "White Lines: A Rugby Life Broken and Rebuilt".

Der 2,01 Meter grosse Caldwell ist über weite Teile des Körpers tätowiert, auch im Gesicht. Über seine Finger zieht sich das Wort "Carefree" – sorgenfrei. Zur ersten Tätowierung, die er sich mit 18 Jahren stechen liess, sagte er:

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