Freiburg gegen Crystal Palace
Am Freitagabend traf Freiburg im Rahmen der Club Friendlies auf Crystal Palace. Das Spiel endete 3:0 für die Gastgeber. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie die Begegnung verlief.
Die Partie blieb lange ausgeglichen, und dann änderte sich das Bild. In der 56. Minute erzielte Y. Engelhardt das erste Tor für Freiburg. Die Gäste hatten zwar mehr Ballbesitz, doch die Effizienz lag auf der anderen Seite. Nebenbei fiel auf, dass Crystal Palace bei weitem mehr Einwürfe hatte — 29 gegenüber 16.
Es dauerte nicht lange, bis Freiburg den Vorsprung verdoppelte. In der 66. Minute traf L. Holer. Die Szene ging in die Überprüfung, doch der Treffer stand. Crystal Palace reagierte mit einer massiven Substitutionswelle: J. Larsen, A. Wharton, C. Riad und D. Henderson kamen gleichzeitig für die Gastgeber, während bei den Besuchern Y. Suzuki, J. Makengo, D. McNeil, I. Sarr und O. Mingueza aufs Feld gingen.
In der Verlängerung, die bei Freundschaftsspielen üblich ist, schlug Freiburg erneut zu. D. Scherhant markierte in der 104. Minute den Endstand. L. Kubler brachte in der 113. Minute noch eine letzte Änderung. Insgesamt wurden 14 Spieler gewechselt — ein klares Zeichen dafür, dass es um Spielpraxis ging, nicht um Ergebnisse.
Die Statistiken erzählen ihre eigene Geschichte. Freiburg verfügte über nur 39 Prozent Ballbesitz, doch 13 Schüsse landeten auf dem Tor, während Crystal Palace bei 61 Prozent Besitz nur drei Treffer ins Ziel brachte. Die Schusstreffquote lag bei den Gastgebern bei 0,65, bei den Gästen bei 0,3.
Für Freiburg bedeutet das Ergebnis eine Bestätigung der Form. Die letzten Spiele zeigten eine gemischte Bilanz: 2:0 gegen Strassburg, 3:1 gegen Derby County, aber auch 0:3 gegen Aston Villa und 2:3 gegen Hamburg. Crystal Palace kam zuletzt nicht über Unentschieden oder Niederlagen hinaus — 1:2 gegen Fulham, 3:1 gegen Al-Ula, 0:0 gegen Famalicão, 0:3 gegen Lens und 0:3 gegen Bromley.