Eintracht Frankfurt besiegte Sankt Tönis im DFB-Pokal mit 11:0. Das Spiel in der Runde der 64 fand am 21. August 2026 auf dem Stadion der Sportanlage Sankt Tönis statt. Die Gäste beherrschten von Beginn an. Und dann kam das, was eigentlich nicht passieren sollte.
Bereits in der vierten Minute ging die Führung an Frankfurt. J. Burkardt traf. Nebenbei fiel die gelbe Karte für E. Baum in der siebten Minute. In der zehnten Minute erhöhte R. Koch. Amaimouni machte es 3:0 in der siebzehnten Minute. Burkardt verdoppelte seine Treffer in der 29. und 41. Minute. C. Uzun sorgte zweimal für die 5:0-Führung. E. Baum selbst markierte in der 44. Minute. Vor dem Seitenwechsel kamen noch Y. Ebnoutalib in der 45+1. Minute und M. Gotze in der 45+5. Minute zum Zug.
In der Halbzeitpause wurden gleich vier Spieler ausgewechselt. Interessant wird es dann, wenn man betrachtet, wie die Gastgeber reagierten. Sie taten es nicht. In der 69. Minute folgten weitere vier Wechsel bei Frankfurt. Burkardt, Gotze und Koch wurden ersetzt. M. Heffungs kam für einen der anderen. Erst in der 84. Minute wechselte Amaimouni. Hiro kam in der 86. Minute. F. Chaibi schoss in der 87. Minute das elfte Tor.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Frankfurt hatte 75 Prozent Ballbesitz, Sankt Tönis 25. 19 Schüsse waren auf Ziel, davon traf man elfmal. Und dann ist da noch die Sache mit den Chancen: Frankfurt kreierte zehn große, die Gastgeber nur eine. Die erwarteten Tore lagen bei 5,59 für Frankfurt und 0,24 für Sankt Tönis. Der Torwart von Sankt Tönis musste acht Mal greifen. Der Frankfurter Torwart blieb unbehelligt.
Das Ergebnis bedeutet: Sankt Tönis scheidet aus dem Pokal aus. Frankfurt zieht weiter. Die Gäste hatten zuvor bei Brentford noch 0:7 verloren. Nebenbei ist das ein Unterschied, der sich nicht nur im Ergebnis zeigt. Es zeigt sich in der Art, wie ein Spiel gespielt wird. Elf Tore sind keine Statistik. Elf Tore sind eine Entscheidungssache. Und in diesem Fall entschieden zwölf Minuten in der ersten Halbzeit den Kampf.