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Jonah Lomu: Dokumentarfilm zeigt gebrochenen Helden

Ein neuer Film über den All-Blacks-Rugbystar zeichnet abseits seiner Legende ein Bild von Krankheit und Zweifeln – trotz Klage seiner Witwe fertiggestellt.

Jonah Lomu in schwarzer Neuseeland-Trikot mit Ball, Gegner umlaufend

Ein neuer Dokumentarfilm über Jonah Lomu zeigt, dass hinter dem wohl grössten Phänomen der Rugbygeschichte ein Mann mit angeschlagener Gesundheit und ungewisser Zufriedenheit stand.

Der Film trägt den Titel "Lomu". Seine Witwe Nadene versuchte auf dem Rechtsweg, die Produktion zu stoppen, scheiterte damit aber und wirkte am fertigen Werk nicht mit.

Vorausgegangen war eine schwere Nierenerkrankung, die ihn zu einer Transplantation zwang. Wie krank er tatsächlich war, wusste selbst die Führung der All Blacks damals nur zum Teil.

Der Film stützt sich auf Archivmaterial, aktuelle Interviews und traditionelle tongaische Musik. Dazu gehört die Szene aus dem WM-Halbfinal 1995 in Kapstadt, in der Lomu den englischen Verteidiger Mike Catt über den Haufen rannte - Bilder, die 31 Jahre später nichts von ihrer Wucht verloren haben.

Der Vergleich mit Lomu wirft die Frage auf, wie viele Spieler der heutigen All-Blacks-Aufstellung in 30 Jahren noch einen eigenen Film wert wären.

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