Jack Willis erteilt Absage an Nationalmannschaftswechsel zu Irland
Der Toulouse-Flügelstürmer ist über seinen Grossvater für Irland spielberechtigt, glaubt aber, dass dieselben strengen Auswahlregeln wie bei England gelten.
Jack Willis hat einem möglichen Wechsel der Nationalfarben von England zu Irland eine klare Absage erteilt. Der Flanker von Toulouse sei zwar zu einem Viertel Ire, glaube aber, dass für Irland dieselben Regeln gelten wie für England.
Die Aussage fällt, nachdem der 29-Jährige zum zweiten Mal in Folge zu Frankreichs Top-14-Spieler des Jahres gewählt wurde. Sein Vertrag beim französischen Serienmeister läuft bis 2029.
International spielte Willis zuletzt bei der Weltmeisterschaft 2023, insgesamt kommt er auf 14 Länderspiele für England. Der englische Verband RFU beruft grundsätzlich keine im Ausland engagierten Spieler und hatte Willis nach dessen Wechsel nach Frankreich zunächst eine Ausnahme gewährt, bevor diese auslief.
Über einen in Belfast geborenen Grossvater wäre Willis auch für Irland spielberechtigt. Da sein letzter Einsatz für England mittlerweile mehr als drei Jahre zurückliegt, käme nach den Regeln von World Rugby theoretisch ein Nationenwechsel infrage. Allerdings beruft auch der irische Verband in der Regel nur Spieler der vier URC-Provinzen. Ausnahmen davon gab es in der Vergangenheit etwa bei Johnny Sexton, für Willis gilt ein solcher Schritt als unwahrscheinlich. Um überhaupt infrage zu kommen, müsste er zudem bei einem irischen Klub unterschreiben.
Damit bleibt ein Comeback auf internationaler Ebene vorerst reine Theorie. Sollte Toulouse seine Erfolgsserie fortsetzen, dürfte Willis auf Klubebene weiter im Mittelpunkt stehen, während die Frage nach seiner Nationalmannschaftszukunft ungeklärt bleibt.
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Quellen 1
- Could Jack Willis switch allegiance from England to Ireland? independent.co.uk