Am Freitagabend trafen die Ticino Rockets auf Arosa in der Schweizer Liga. Das Spiel endete 4:2 für die Gastgeber. Wir hatten den Sieg der Heimmannschaft prognostiziert mit sechzig Prozent Sicherheit — und die Einschätzung traf zu. Nicht weil die Rockets etwas Besonderes vorzeigten, sondern weil sie den Gegner nicht aus dem Konzept brachten.
Die Tabelle zeigt die Rockets an dritter Stelle nach einem Spiel. Arosa steht achtmal geführt, hat aber noch kein Spiel absolviert — die Auswertung bezieht sich also auf die Position vor dem Match. Die Gastgeber hatten am 17. September noch 5:4 gegen Basel gewonnen, danach folgten sieben Niederlagen in Folge. Arosa spielte am 11. September 3:5 gegen Thurgau und verlor bisher vier von fünf Partien.
Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie die Rockets ihre Ergebnisse zusammensetzen. Vier Tore fielen, zwei gingen an Arosa. Das bedeutet nicht automatisch Dominanz — es zeigt nur, dass die Gastgeber in der Offensive klarer waren. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams in den letzten Spielen kaum Defensive zeigten. Bei acht Toren im Schnitt pro Spiel pro Mannschaft ist das kein Zufall.
Der Sieg bedeutet für die Rockets, dass sie ihren Platz in der Tabelle verteidigen können. Arosa muss sich noch aufstellen — ein Spiel fehlt noch in der Auswertung. Die Differenz von zwei Toren ist nicht viel, aber sie reicht. Und dann steht fest: Die Rockets brauchen keine Punkte dringend, sie haben sie bereits.