Hoffenheim dominiert ohne Gegenwehr mit 4:0
In der Runde der 64 trat Erzgebirge Aue im DFB-Pokal gegen Hoffenheim an. Das Spiel endete 0:4 für die Gäste aus Sinsheim. Die Partie fand am 22. August 2026 im Erzgebirgsstadion statt, und Hoffenheim zeigte von Beginn an eine klare Dominanz.
Patrick Wimmer eröffnete die Torschützenliste in der 6. Minute. Fünf Minuten später folgte Wouter Burger, und Hoffenheim führte bereits 2:0. Aue hatte keine Antwort parat, die Verteidigung war zu weit auseinandergerückt. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie schnell die Gäste diese Führung etablierten.
Kurz vor der Pause traf Wimmer erneut, diesmal in der 45. Minute plus eins. Maxim Burghardt erhielt in der 42. Minute die gelbe Karte, ein frühes Zeichen für die Nervenbelastung bei den Hausherren. Nebenbei fiel auf, dass Hoffenheim bis zur Halbzeit bereits fünf große Chancen kreiert hatte. Aue blieb bei einem Treffer stehen, der den Unterschied markierte.
Max Moerstedt erhöhte in der 63. Minute auf 4:0. Kurz darauf brachte Hoffenheim mit Nathan De Cat, Adam Hložek und Tim Lemperle drei Spieler gleichzeitig herein. Aue reagierte mit Simon Skarlatidis, Devin Angleberger und Willi Kamm in der 68. Minute, doch das Ergebnis war bereits entschieden. Patrick Wimmer selbst wurde in der 77. Minute ausgewechselt, nachdem er zwei Tore erzielt hatte.
Die Statistiken unterstreichen die Schieflage. Hoffenheim hielt 65 Prozent Ballbesitz und erzielte 3,36 Expected Goals, während Aue bei 0,4 xG blieb. Die Hausherren schossen einmal aufs Tor, die Gäste zwölfmal. Fünf große Chancen gegen eine für Aue — das zeigt, wo die Differenz lag. Viele Schüsse mit nur einem Treffer für die Gastgeber bedeuteten, dass die Chancen verpasst wurden.
Das 4:0 bedeutet für Hoffenheim einen sicheren Einzug ins Achtelfinale. Für Aue ist der Abstand von vier Toren eine deutliche Ansage. Die Gäste haben den breiteren Kader und zeigten, dass sie auf diesem Niveau spielen können. Was bleibt, ist der Eindruck einer Partie, die kaum umkämpft war.