Im Achtelfinal-Qualifikationsduell des DFB-Pokals siegte Köln am Sonntagabend mit 2:1 bei den Würzburger Kickern in der Flieralarm Arena. Die Gastgeber gingen früh in Führung, doch die Gäste drehten in der zweiten Halbzeit.
Die 18. Minute brachte die Überraschung. David Abrangao stellte den Bus der Kölner nicht auf, sondern durchbrach ihn. Sein Treffer kam aus einer Situation, in der Köln nie ins Spiel fand. Nebenbei: Drei Minuten später hatte Würzburg eine Großchance, die nicht genutzt wurde.
Erst in der 62. Minute kehrte Köln zurück. Ísak Bergmann Jóhannesson glich aus. Und dann, in der 77. Minute, legte er nach. Zwei Tore, ein Spieler, die Wende. Ragnar Ache hatte zuvor eine Gelbe Karte gesehen, doch das änderte nichts am Spielverlauf.
Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet. Köln hatte 65 Prozent Ballbesitz, Würzburg 35 Prozent. Die Gäste schossen sechsmal ins Tor, die Gastgeber zweimal. Doch die Statistik erklärt nicht, warum Köln die zwei Tore brauchte und Würzburg mehr als ein Ergebnis verdiene.
Die Substitutionen kamen spät. In der 71. Minute brachte Tim Kraus Phillipp Ochs, in der 84. Minute wurden drei Spieler gleichzeitig ausgewechselt. Die Trainer stellten um, doch die Ergebnisse änderten sich nicht mehr.
Köln zieht in die nächste Runde ein. Würzburger Kicker scheiden aus dem Pokal aus. Das ist die Konsequenz aus zwei Minuten, in denen alles passierte.