In der achten Runde der Regular Season der J-League 1 setzte sich Tokyo auf dem MUFG-Stadium mit 1:0 gegen Nagoya Grampus durch. Der Sieg kam durch das Tor von Kota Tawaratsumida in der 56. Minute zustande, und nebenbei fiel die rote Karte für Takahiro Ko in der 68. Minute. Interessant wird es, wenn man die Statistik betrachtet: Tokyo hatte mit 38 Prozent Ballbesitz deutlich weniger Kontrolle, aber die wenigen Chancen reichten.
Kota Tawaratsumida schoss das einzige Tor der Partie, und bereits zwei Minuten später wurde er ausgewechselt. Takahiro Ko hatte zuvor in der 7. Minute eine Gelbe Karte gesehen, in der 68. Minute folgte die Rote. Nagoya versuchte, das Spiel zu drehen, und brachte in der 70. Minute Marcelo ins Spiel. Tokyo stand hinten offen wie ein Scheunentor, aber die Abwehr hielt stand.
Die Zahlen sagen ihre eigene Geschichte. Tokyo landete nur zwei Treffer aufs Tor, Nagoya ebenfalls zwei. Doch bei den Gästen landeten sechs Schüsse daneben, während die Hausherren nur drei daneben legten. Tokyo kreiert eine große Chance, Nagoya keine. Und dann fiel die rote Karte, was den Verlauf der letzten zwanzig Minuten prägte.
Tokyo liegt nach dieser Partie auf dem fünften Platz mit 14 Punkten aus sieben Spielen. Vier Siege, zwei Unentschieden, eine Niederlage. Der letzte Lauf ist bemerkenswert: 2:0 gegen Gamba Osaka, 2:0 gegen Kyoto Sanga, 1:1 gegen Shimizu S-Pulse, 3:0 gegen V-Varen Nagasaki, 6:0 gegen Parseiru Nagano. Die Mannschaft ist im Aufwind, das sieht man an den Ergebnissen.
Nagoya Grampus rutschte weiter ab. Sechzehnter Platz, sechs Punkte aus sieben Partien. Zwei Siege, fünf Niederlagen, kein Unentschieden. Die letzten fünf Spiele endeten 0:2, 1:3, 0:3, 2:1 und 1:3. Der Wechsel stockt, und die Angriffe finden nicht ins Ziel. Fünf Fehler bei den Dribblings, aber sechs Schüsse daneben — das ist kein Glück, das ist eine Misere.