Am Samstagabend trafen Kyoto Sanga und Mito Hollyhok im Rahmen der Regular Season der J-League 1 aufeinander. Das Spiel endete 1:3 für die Gäste, «und dann» wurde deutlich, dass dieser Sieg mehr bedeutete als nur drei Punkte. Die Gastgeber hatten mit 58 Prozent Ballbesitz die Initiative, doch die Effizienz lag auf der anderen Seite.
Mito ging früh in Führung. In der 17. Minute traf Takumi Mase zum 1:0, und in der 31. Minute verdoppelte Yasuki Kimoto die Vormachtstellung. «interessant wird es», wenn man betrachtet, wie die Gastgeber auf diese Situation reagierten. Sie brachten in der 46. Minute gleich zwei Spieler: Weverton und Taiki Hirato kamen für die Halbzeitpause. Doch die Führung reichte Mito, um das Spiel zu kontrollieren.
Erst in der 68. Minute erzielte Chihiro Kato das zweite Tor für Mito, bevor Ryuma Nakano in der 82. Minute den Anschlusstreffer für Kyoto markierte. «nebenbei» fielen in dieser Phase mehrere Wechsel: Arata Watanabe (63.), Kyo Sato und Haruki Arai (beide 73.), Yoshiki Torikai und Kotaro Uchino (beide 77.). Die Gastgeber kämpften, doch die Defensivorganisation ließ zu wünschen übrig.
Die Statistiken erzählen eine andere Geschichte. Kyoto hatte mit 119 Angriffen und 14 Key Pässen mehr Initiative, während Mito mit 79 Angriffen und nur einem Big Chance Created deutlich weniger schuf. Doch die Schussgenauigkeit der Gäste lag bei 40 Prozent, bei den Hosts nur bei 27 Prozent. «zu diesem Preis ist kein Wert mehr drin», wenn man so viele Chancen hat und nur einen Treffer erzielt.
Für die Tabelle bedeutet dies: Kyoto bleibt auf dem 15. Platz mit fünf Punkten nach fünf Spielen, während Mito mit acht Punkten auf Rang sieben vorrückt. Die Gastgeber «warten seit Wochen auf einen Sieg», doch dieser Abend bestätigte nur, dass sie noch nicht da sind, wo sie sein sollten. Mito hingegen zeigt, dass sie in der Lage sind, Spiele auch ohne Dominanz zu gewinnen.