Am Dienstagabend traf TUN in der Superliga auf Lausanne. Das Spiel endete 0:0. Die Gastgeber hatten mehr Ballbesitz und griffen häufiger an, doch am Ende zählte nur das Unentschieden.
Interessant wird es bei der ersten Chance: In der 7. Minute sah Simon Lengen den Ball hinter die Linie, doch die VAR hob den Treffer auf. Das war der einzige Moment, in dem ein Tor hätte fallen können. Danach sah man lange Phasen, in denen beide Teams versuchten, Struktur zu finden.
TUN dominierte den Ball mit 57 Prozent. Die Zahlen zeigen 121 Angriffe, 28 Flanken und 19 Schlüssel passes. Aber 12 Schüsse gingen daneben, nur 5 trafen aufs Tor. Nebenbei: Zwei große Chancen wurden kreiert, doch keine verwertet. Lausanne hatte mit 64 Angriffen weniger Raum im Spiel und null große Chancen.
In der 61. Minute begann das substituierte Spiel. Enzo Molebe und Tom Strannegard kamen für Lausanne, Simon Lengen und weitere Spieler für TUN. Die Trainer änderten zur Pause das System, doch das Ergebnis blieb gleich. Furkan Dursun zückte in der 63. Minute Gelb, Nassim Zoukit folgte in der 88. Minute.
Abdou Karim Sow und Fabio Fehr erhielten in der 90. Minute ihre zweite gelbe Karte. Das Spiel endete ruhig, ohne Eskalation. Die Gastgeber blieben auf dem 6. Platz mit 7 Punkten nach 5 Spielen. Lausanne liegt auf dem 8. Rang mit 6 Punkten nach 6 Begegnungen.