Lokomotiv Sofia gegen Ludogorets – Gäste holen knappen Sieg
Lokomotiv Sofia empfing Ludogorets in der achten Runde der Ersten Liga. Das Spiel endete 1:2 für die Gäste. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie sich die Partie entwickelte. Lokomotiv ging früh in Führung, doch Ludogorets drehte das Spiel.
Die ersten Minuten gehörten den Hausherren. In der vierten Minute erzielte Ivajlo Čočev das Führungstor. Und dann kam die Überraschung: Petar Stanic verschoss in der achten Minute einen Elfmeter. Nebenbei fiel die erste gelbe Karte für Aleksandar Marinov. Lokomotiv hielt die Führung, aber Ludogorets suchte den Ausgleich.
In der 29. Minute glich Caruzo Caue aus. Die Gäste nahmen das Tempo auf, Lokomotiv verteidigte sich. Mehrere gelbe Karten folgten: Erol Dost in der 33., Krasimir Stanoev in der 55., Angel Lyaskov in der 56. Minute. Georgi Minchev erhielt ebenfalls eine Verwarnung. Die Partie wurde körperlich, ohne dass sich die Tora öffneten.
In der 76. Minute kehrte Lokomotiv zurück. Ivajlo Čočev erzielte sein zweites Tor und stellte den Ausgleich her. Und dann kam der Wendepunkt. Ludogorets produzierte in den Schlussminuten mehr Druck. Fünf Wechsel an der 80. Minute zeigten: Die Gäste wollten nicht teilen. Spas Delev und Georgi Minchev wurden für Lokomotiv gebracht.
Die Statistik zeigt ein klares Bild. Ludogorets hatte 107 Angriffe gegenüber 81, der Ball lag 64 Prozent bei den Gästen. Zwei Treffer aus sechs Treffern – das ist Effizienz. Lokomotiv traf zweimal aus zwei Versuchen, aber die Qualität der Chancen war unterschiedlich. Nebenbei: Ludogorets verschoss elf Schüsse, Lokomotiv null.
Ludogorets bleibt auf dem zweiten Platz mit 20 Punkten nach acht Spielen. Unbesiegt in der gesamten Saison. Lokomotiv sitzt mit drei Punkten auf dem 14. Platz. Sieben Spiele, keine Siege, nur drei Unentschieden. Die Lücke zwischen den Teams ist deutlich.
Wir hatten vorhergesagt: Ludogorets gewinnt. Die Wahrscheinlichkeit lag bei 43 Prozent. Und es traf zu. Die Gäste gewannen durch bessere Nutzung ihrer Möglichkeiten. Lokomotiv kämpfte, aber der Sieg gehörte den Gästen.