Am Samstagabend bestritten Nagoya Grampus und Machida Zelvia in der 6. Runde der J-League 1 auf dem Toyota Stadium. Das Spiel endete 1:3 für die Gäste, die damit ihre klare Dominanz in der Tabelle untermauerten.
Den Anfang machten die Gäste. In der 45. Minute wurde Ryohei Shirasaki eingewechselt und bereits sieben Sekunden später traf er selbst. Das Tor fiel in der 45. Minute plus sieben Sekunden, als Shirasaki nach seinem Einwechseln sofort die Führung besorgte. Interessant wird es, wenn man die Statistik betrachtet: Nagoya hatte mit 61 Prozent Ballbesitz die meiste Zeit das Spiel in der Hand, doch die Konzentration fehlte.
In der 55. Minute verwandelte Henry Heroki Mochizuki einen Ball ins eigene Tor, und 20 Minuten später folgte ein weiterer Eigentor von Alexandre Kouto Horio Pisano. Nagoya überstanden die Drangphase nicht, obwohl sie mehr Angriffe (71 zu 49) und mehr Pässe in die Endzone (109 zu 51) verzeichneten. Nebenbei: Machida kreiierte sieben große Chancen, Nagoya nur eine.
Die Torschüsse sprechen eine deutliche Sprache. Nagoya landete nur einen Schuss auf das Tor bei 13 Versuchen, während Machida drei von zehn Toren fand. Die Quote der Gastgeber lag bei acht Prozent, die der Gäste bei 38 Prozent. Das ist der Unterschied zwischen Ballbesitz und Effizienz. Nagoya scheiterte an der Abschlussqualität.
Die Kartenverteilung zeigt die Nervosität. Ryuji Izumi und Tomoki Takamine erhielten für Nagoya die gelbe Karte, Takahiro Akimoto für Machida. Mehr passierte nicht, die Disziplin blieb bis zum Ende erhalten. In der 90. Minute plus sieben Minuten schoss Yusuke Matsuo den 1:3-Endstand nach, als Nagoya bereits keine Antworten mehr fand.
Die Tabelle bestätigt die Leistung. Machida Zelvia liegt mit 16 Punkten nach fünf Siegen und einem Unentschieden an der Spitze, Nagoya Grampus mit sechs Punkten nach zwei Siegen und vier Niederlagen auf Platz 14. Die Gäste beendeten damit eine Serie von fünf Spielen ohne Niederlage, während die Gastgeber ihre Negativserie fortsetzten. Die Differenz von zehn Punkten nach sechs Runden ist signifikant.