Kashiwa Reysol – V-Varen Nagasaki 4:2
Kashiwa Reysol hat V-Varen Nagasaki in der J-League 1 mit 4:2 bezwungen. Das Spiel fand am 21. August 2026 im Sankyo Frontier Kashiwa Stadium statt. Der Sieg vertieft den Abstand zwischen den beiden Teams in der Tabelle. Kashiwa bleibt auf dem zweiten Platz mit zwölf Punkten nach fünf Spielen, Nagasaki rutscht weiter nach unten.
Die Gastgeber gingen früh in Führung. In der sechsten Minute erzielte Y. Kakita das erste Tor, wenige Augenblicke später verwandelte Takuma Ominami einen Eigentreffer. «Und dann» wurde das Spiel offen, denn Nagasaki kam besser ins Spiel. In der 51. Minute glich Tenmu Matsumoto aus, und in der 56. Minute brachte Iwasaki Yuto die Gäste mit 1:2 in Front. «Interessant wird es» dann, als Kashiwa nach der Pause die Initiative zurückeroberte. Yoshio Koizumi traf in der 63. Minute zum Ausgleich, Yusuke Segawa legte in der 77. Minute nach, und Tojiro Kubo sicherte mit dem VAR-bestätigten Treffer in der 84. Minute den Sieg.
Die Statistik bestätigt das Bild vom Spielverlauf. Kashiwa hatte 69 Prozent Ballbesitz und 146 Angriffe, Nagasaki kam auf 31 Prozent und 53 Angriffe. Die Gastgeber schossen 9-mal, davon 5 auf das Tor. Nagasaki landete 5-mal, davon 4 im Ziel. «Zu diesem Preis ist kein Wert mehr drin», wenn man so viele Torschüsse hat und dabei zwei Eigentore zulässt. Kashiwa verteilte 839 Pässe, Nagasaki 377. Die Gäste waren defensiver, ihre 16 Clearances und 15 erfolgreichen Tackels zeigen das.
Wir hatten vorhergesagt, dass Kashiwa gewinnt. Die Prognose traf zu. «Nebenbei» fiel dabei auf, dass Nagasaki in der Sommerpause zwei Spiele in den Niederlanden bestritten hatte – gegen Utrecht und NEC Nijmegen. Das könnte die Beine beschwert haben. Die Gastgeber waren frischer, ihre letzten Spiele waren nur in Japan, und sie gewannen drei von vier.
Die Tabelle ändert sich nicht dramatisch, aber die Lücke wächst. Kashiwa steht mit vier Siegen und nur einer Niederlage da, Nagasaki hat vier Punkte nach fünf Partien. «Ein Spiel mit eigener Rechnung» war es nicht, es war einfach der Unterschied in der Qualität. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Nagasaki noch Arbeit braucht, bevor es sich ernsthaft um mehr als den Klassenerhalt bemühen kann.