Achraf Hakimi muss vor Gericht: Kassationsgericht weist Beschwerde ab
Frankreichs Kassationsgericht bestätigt die Anklage wegen Vergewaltigung gegen PSG-Verteidiger Achraf Hakimi. Ein Prozesstermin steht noch nicht fest.
Das französische Kassationsgericht hat die Anklage gegen Achraf Hakimi bestätigt und die Beschwerde der Verteidigung von Paris Saint-Germain abgewiesen, wie Mundo Deportivo berichtet. Damit ist der Rechtsweg gegen den Prozess ausgeschöpft.
Die Beschwerde richtete sich gegen den Beschluss des Berufungsgerichts Versailles vom 19. Juni, der mitten in die Stichwahl zur französischen Präsidentschaftswahl fiel. Eine junge Frau wirft ihm vor, sie 2023 in seinem Haus in Boulogne-Billancourt bei Paris vergewaltigt zu haben. Der Spieler bestreitet die Vorwürfe.
Verhandelt wird vor einem Schwurgericht im Département Hauts-de-Seine, möglicherweise in Nanterre. Einen Termin gibt es noch nicht.
Als Zeuge könnte Kylian Mbappé von Real Madrid geladen werden. Die Verteidigung hatte seine Aussage eingebracht, um die Einvernehmlichkeit der Beziehungen zu belegen.
Rachel-Flore Pardo, die Anwältin der Klägerin, erklärte gegenüber der Agentur EFE, ihre Mandantin sei nach dreieinhalb Jahren juristischer Auseinandersetzung überzeugt, dass Gerechtigkeit geschehen werde. Sie habe sich als verleumdet und von der Verteidigung vorgeführt gesehen. Der Prozess werde nach Pardos Worten anderen Frauen helfen und die Mauer aus Leugnung und Straflosigkeit bei sexueller Gewalt einreissen, auch im Profifussball.
Ob und wann Hakimi in dieser Zeit für PSG und Marokko spielen kann, hängt vom Termin ab, den das Gericht noch festlegen muss.
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Quellen 1
- Achraf Hakimi será juzgado por violación mundodeportivo.com