Am Freitag, den elften September, trafen Buchoro und Navahor in der 21. Runde der Superliga aufeinander. Das Spiel endete 1:4 für die Gäste aus der Region Ferghana. Die Gastgeber hatten ein Tor erzielt, bevor der Gegner das Spiel drehte. Interessant wird es, wenn man sich ansieht, wer die Kontrolle übernahm.
R. Jiyanov traf bereits in der vierten Minute für Buchoro. Das war die einzige Chance der Gastgeber, die ihr Tor aus einer Ecke verwandelte. Nebenbei fiel auf, dass Navahor in der elften Minute durch A. Joraboev ausglich. Die Gastgeber standen erst mal unter Druck.
In der zweiten Halbzeit übernahm der Gegner das Kommando. D. Kholmatov traf in der sechsten Minute nach der Pause, S. Abdurakhmonov folgte in der siebten. J. Jaloliddinov sorgte in der achten Minute für die Endabrechnung. Und dann kamen die Substitute, die das Spiel nicht mehr entschieden, aber die Unterschiede bestätigten.
Die Statistik zeigt, was im Spiel geschah. Buchoro hatte 42 Prozent Ballbesitz und einen Schuss aufs Tor. Navahor kontrollierte mit 58 Prozent und landete dreizehn Treffer ins Ziel. Nebenbei: Zwei Ecken für die Gastgeber, neun für den Gegner. Das Verhältnis ist zerrüttet.
In der Tabelle bedeutet das für Buchoro, dass sie auf Platz vier verharren. Vierzig Spiele sind gespielt, zehn Siege, vier Unentschieden, sechs Niederlagen, dreiunddreißig Punkte. Navahor bleibt dritter mit achtunddreißig Punkten. Der Abstand von vier Punkten bleibt bestehen.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass ein Spiel nicht über die ersten zwanzig Minuten entschieden wird. Navahor zeigte in der zweiten Halbzeit, was Taktik bedeutet. Die Gastgeber kamen nicht mehr in die Tiefe. Das war's.