Am Freitagabend trafen die Seattle Sounders auf den Chicago Fire in der Regular Season der Major League Soccer. Das Spiel endete 2:2 nach vier Toren und mehreren Wechslern auf beiden Seiten.
Die erste Szene kam früh: in der 12. Minute erzielte D. Joveljic das Auftaktziel für die Gastgeber. Neunzehn Minuten später antwortete M. Haile-Selassie und legte den Ausgleich vor der Pause nach. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie die Sounders den Rückstand nicht lange akzeptierten.
Nach der Pause war es wieder Joveljic, der in der 48. Minute den Führungszustand herstellte. Doch der Chicago Fire ließ sich nicht unterkriegen. In der 82. Minute traf R. Lewandowski und sicherte den Punkt für die Gäste. Nebenbei fiel in der 51. Minute die einzige Gelbe Karte des Spiels für S. Brunell.
Die Substitutionen kamen gehäuft in der zweiten Halbzeit. In der 57. Minute wechselte Seattle Brunell ab, in der 63. Minute brachte R. Lod für die Sounders. Doppelpausen folgten: 69. Minute mit S. Gomez und A. Roldan, 73. Minute mit A. Saletros und J. Dean. Am Ende stand noch P. Zinckernagel für Chicago in der 88. Minute.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Der Chicago Fire hatte mit 56 Prozent mehr Ballbesitz, 116 Angriffe gegenüber 81 und 11 Schüsse aufs Tor gegen drei. Die Expected Goals lagen bei 1,85 zu 0,81. Und doch reichte es nur zu einem Punkt — die Statistiken zeigen, dass viele Chancen nicht verwertet wurden.
Die Tabelle ändert sich kaum: Seattle bleibt Zwölfter mit 26 Punkten, Chicago Dritter mit 37. Der Unterschied von elf Zählern bleibt bestehen. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass ein Spiel nicht immer nach den Zahlen geht.